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Kolonkarzinom - Dickdarmkrebs

Kolonkarzinom

Darmkrebs, in der Medizin auch mit dem Fachbegriff Kolonkarzinom betitelt, gilt bei und in Deutschland als die zweit häufigste Krebserkrankung überhaupt. Nicht selten gehen die Betroffenen wegen Blut in ihrem Stuhl oder anderen Problemen mit ihrem Stuhl zum Arzt und erfahren danach als Diagnose Darmkrebs.
Ärzte können Darmkrebs in der Regel schon durch eine Tastuntersuchung feststellen. Weitaus sicher ist als Diagnoseverfahren eine Enddarmspiegelung. Sollte ein Verdacht auf das Kolonkarzinom bestehen, entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe und untersucht diese unter dem Mikroskop. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird normalerweise der gesamte Teil des Darms, welcher vom Krebs befallen ist, entnommen. Von der Lage des Tumors ist abhängig, ob der Patient seinen natürlichen Darmausgang behalten kann oder ob ein künstlicher Darmausgang gelegt werden muss. Sofern sich der Krebs mehr als achte Zentimeter über dem Schließmuskel befindet, kann der normale Darmausgang erhalten bleiben.
Neben dieser Operation wird Darmkrebs danach noch häufig mit einer Strahlentherapie oder Chemotherapie behandelt. Nicht immer stehen die Heilungschancen geht. Je früher der Krebs aber entdeckt wird, desto wahrscheinlicher kann er vollkommen geheilt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ihren Versicherungsnehmern deswegen ab dem 50. Lebensjahr die Durchführung eines Schnelltests. Ab dem 55. Lebensjahr wird sogar die Darmspiegelung als Früherkennungsmaßnahme von den Krankenkassen getragen.
Für die Entstehung von Darmkrebs machen Ärzte mehrere Faktoren verantwortlich. So ist zum Einen die Vererbbarkeit von Gendeffekten ein Risikofaktor. Doch ebenso kann sich das Kolonkarzinom durch chronische Darmerkrankungen oder durch eine falsche Ernährung ausbreiten. Um Darmkrebs vorzubeugen, sollte man darauf achten, sich nicht zu fettreich zu ernähren. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann einen vor Darmkrebs schützen und zieht noch weitere positive Effekte nach sich.

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