Zu den eher weniger oft auftretenden Krebsarten gehört das Gallenblasenkarzinom. Frauen sind allerdings fünfmal häufiger von dieser Krebsart betroffen als Männer. Als Ursache werden hier Entzündungen der Gallenblase bereits im jungen Alter angesehen. Möglich wäre aber auch die Weiterentwicklung eines früheren Gallensteinleidens. Erstaunlich ist, dass Patienten, welche am Gallenblasenkarzinom leiden, auch größtenteils an Gallensteinen leiden. Aber auch umgekehrt können Gallensteine ein Gallenblasenkarzinom auslösen. Dies ist aber äußerst selten und nur bei einem Prozent der Patienten der Fall. Erste Anzeichen für Gallenblasenkrebs sind bislang nicht bekannt. Die Krankheit steht im Ruf, so gut wie gar keine Frühzeichen bekannt zu geben. Genau das macht diese Krebsart so tückisch. Ärzte gehen davon aus, dass ein verminderter Appetit, sowie Übelkeit nach dem Essen, eine Leistungsminderung und Lustlosigkeit als Anzeichen für ein Gallenblasenkarzinom gelten können. Doch diese Symptome sind sehr weit gefächert und treten bei fast allen anderen Erkrankungen ebenso auf. Diagnostiziert wird ein Gallenblasenkarzinom vom Arzt. Nicht selten handelt es sich dabei um Zufallstreffer. Bei einer Routineuntersuchung werden Unstimmigkeiten festgestellt und diesen nachgegangen. Einer genaueren Untersuchung unterziehen sollten sich Patienten, welche zusätzlich noch an einer Gelbfärbung ihrer Haut leiden. Als eher wage bei der Diagnose gilt eine Blutuntersuchung. Mittlerweile versucht man, sich weitgehend auf die Ultraschalluntersuchung zu zentrieren. In der Regel kann man keine vorbeugenden Maßnahmen ergreifen, um das Entstehen eines Gallenblasenkarzinoms zu verhindern.
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