Zervixkarzinom - Gebärmutterhalskrebs


Zervixkarzinom

Die Gebärmutter bietet bei Frauen viele Möglichkeiten der Krebsentwicklung. Eine schlimme Auswirkung ist das Zervixkarzinom, besser bekannt unter dem Namen Gebärmutterhalskrebs. Weltweit gilt diese Erkrankung als zweithäufigste Tumorart bei Frauen. Die meisten Frauen erkranken laut einer aktuellen Statistik in Kolumbien. Durch die besseren Früherkennungsmaßnahmen ist der Gebärmutterhalskrebs in den letzten Jahren aber deutlich zurückgegangen. Feststellen kann man aber nach wie vor, dass Frauen, welche sich zwischen dem 40. und 45., sowie zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr befinden, am häufigsten an der tückischen Krebsart erkranken.
Als Ursache für die Auswüchse des Zervixkarzinoms gelten Infektionen mit dem so genannten humanen Papillomavirus, welches viele weitere Erkrankungen hervorrufen kann. Einige dieser Viren können auch ein Karzinom auslösen. Übertragen werden diese Viren hauptsächlich über den Geschlechtsverkehr in den Genitalbereich der Frau. Wechselnde Geschlechtspartner und der Geschlechtsverkehr ohne Verhütung können das Risiko noch verstärken. Einige Frauen haben Glück und die Viren verschwinden wieder, ohne dass sie überhaupt etwas davon mitbekommen haben. Für andere hingegen bedeutet dies der Anfang vom Gebärmutterhalskrebs.
Neben dem Geschlechtsverkehr können aber auch noch andere Faktoren verantwortlich sein. Frauen, die sehr häufig Zigaretten konsumieren, Drogen zu sich nehmen, an einer Immunschwäche leiden, häufig Infektionen im Genitalbereich haben oder eine genetische Veranlagung haben, sind doppelt so oft vom Krebs betroffen als Frauen, auf welche diese Kriterien nicht zutreffen.



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